Dieses Beispiel in Burbach zeigt, wie solch ein behindertengerechtes Spielgerät aussehen könnte. Foto: Proludic

Leberecht spendet für behindertengerechte Spielgeräte

Hofheim – Dank des Engagements von Doris Preusche (Grüne), stellvertretende Ortsvorsteherin der Kernstadt, wird es auf einem oder mehreren Spielplätzen in Hofheim bald auch behindertengerechte Spielgeräte geben. Im Ortsbeirat Kernstadt berichtete Preusche, die Leberecht-Stiftung Gemeinnützige GmbH habe zum 31. Mai 2025 zugesagt, 50 000 Euro zu stiften, um in der Kreisstadt auch Kindern mit Einschränkungen Spiel und Spaß zu ermöglichen.

Die Leberecht-Stiftung, die zur Frankfurter Societäts-Medien GmbH gehört, und ihren Sitz in Offenbach hat, unterstützt und finanziert Projekte für Kinder in Not beziehungsweise Menschen mit Behinderung, „Das gilt auch für Spielgeräte auf öffentlichen Spielplätzen“, erläuterte Preusche. „Für Hofheim wäre das ein deutliches Signal in Richtung Inklusion, wenn im städtischen Bereich ein solches Spielgerät angeboten werden würde.“ Auch der Inklusionsbeirat würde diesen Wunsch unterstützen. Sie halte den Spielplatz am Krankenhaus oder in zentraler Innenstadtlage, beispielsweise am Schießberg/Bärengasse oder in der Langgasse, für geeignet. Die Stadt sei bei der Auswahl nicht an einen Ort gebunden.

Für die Vorbereitungen, das Aufstellen und die Wartung sei die Stadt zuständig. „Um das Projekt voranzutreiben, könnte eine finanzielle Beteiligung aus dem Budget des Ortsbeirats hilfreich sein“, schlägt die stellvertretende Ortsvorsteherin vor. Die Stiftung empfehle Spielgeräte der Firma Proludic. Da habe man bereits sehr gute Erfahrungswerte. Entsprechende Kataloge lägen der Stadtverwaltung bereits vor. „Wir sollten auf jeden Fall den Inklusionsbeirat mit ins Boot holen“, merkte Haluk Kaya (Grüne) an.

In ihrem Antrag, den der Ortsbeirat einstimmig beschloss, bat Preusche darum, der Magistrat möge die Zusage von Leberecht zeitnah nutzen, um die Maßnahme noch in diesem Jahr umsetzen zu können. Im Rahmen einer Besichtigung solle die Stadt mit ihren Fachbereichen prüfen, welche Spielplätze infrage kommen würden. Im Anschluss müsse man Leberecht über den tatsächlichen Standort beziehungsweise die Standorte informieren und die Rechnung der bestellten Spielgeräte einreichen. Preusche bat darum, dass der Ortsbeirat zeitnah über das Ergebnis informiert werden möge.