Zogen Passanten und Spendensammler in ihren Bann: Die integrative Tanzgruppe „Tanzhelden“ der Karnevals-Gesellschaft 1900 Hofheim hatte großen Spaß auf der Freßgass‘. Foto: Michelle Spillner

Die Stiftung LEBERECHT sammelt auf der Freßgass‘ 65.000 Euro für Kinder in der Region

Zehn Showacts unterstützten die Sammlung der Stiftung Leberecht am ersten Advent. Jeder Euro hilft Kindern mit Beeinträchtigungen seit 75 Jahren.

Frankfurt. „It‘s The Most Wonderful Time Of The Year“ sang Annieta-Daniela de la Maza und meinte damit nicht nur die Vorweihnachtszeit, sondern auch den wichtigsten Tag der Stiftung Leberecht im Jahr: den Samstag des 1. Adventwochendes. Die Freßgass‘ wurde am ersten Adventssamstag wieder zur Meile der guten Taten und der tollen Erlebnisse.

Zehn Showacts hatten sich angekündigt, um die Sammlung von Spenden für Leberecht zu unterstützen: Das Musik-Duo Peter und Michael, die Gardetänzer der Sossenheimer Spritzer, die Rope-Skipping-Gruppen der TG Hanau und der HTG Bad Homburg – im Sommer nahmen die Seilspringer beider Vereine an den Weltmeisterschaften in Japan teil – die Hip-Hop-Gruppen der Tanzschule Wernecke, der grüne Weihnachtsmann und sein singender Engel Anjuschka von Kids-Kultur-Spass, der Nieder PopChor‘n, die integrative Tanzgruppe Tanzhelden der KG 1900 Hofheim, die Jugendgruppe Seilspringen der Frankfurter Spatzen und jede Menge Spendensammler.

Die wurden von der Metzgerei Waibel, von Martina Döpfner vom Hotel Maingau, von Hebeis Catering und der Radeberger Gruppe nicht nur mit Würstchen, Erbsensuppe, Kaffeespezialitäten und gezapftem Bier versorgt – sie alle gaben ihre Leckereien auch gegen Spenden für Leberecht ab.

Eine Bildergalerie der Sammlung sehen Sie hier.

FFH-Moderatorin Sabine Schneider sagte die tollen Erlebnisse an. Dazu gehörten die vielen kleinen und großen Spenden und die Scheckübergaben der Frankfurter Volksbank, der Sparda-Bank Hessen, des Sparkassenverbandes und der Frankfurter Sparkasse sowie von Michael Werm (ehemals Dachser), der seit Jahren dabei ist und in diesem Jahr nicht umhinkam, privat etwas für Leberecht zu spenden.

„LEBERECHT gehört zu Frankfurt“

„Leberecht gehört zu Frankfurt“, betonte Oberbürgermeister Mike Josef und dankte unserer Zeitung und allen Ehrenamtlichen und Unterstützern für ihr Engagement. Am Samstag zählte nicht nur das Geld, das in den Spendendosen klapperte: insgesamt 65 000 Euro. Es zählte auch die Zeit, die viele Menschen spendeten. Jeder Euro kommt Kindern in der Region zugute, „sei es für Hilfsmittel für Kinder mit Beeinträchtigungen, ein Zuschuss zu einer Freizeit, Nachhilfe…“, betonte Bianca Haag vom Stiftungsbeirat. Vieles wäre ohne Leberecht nicht möglich. Und das seit mehr als 75 Jahren.

Michelle Spillner